snic.Art – Sébastien Niclasse

1. Allgemeine Bestimmungen

Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) gelten für sämtliche von snic.Art – Sébastien Niclasse erbrachten Dienstleistungen, insbesondere in den Bereichen Illustration, Beratung, Schulung und UX-Design.

Mit der Auftragserteilung, der Annahme eines Angebots oder dem Abschluss eines Vertrages akzeptiert der Kunde die vorliegenden AGB vorbehaltlos.


2. Illustration

Illustrationsleistungen unterliegen den spezifischen Bestimmungen des Dokuments «Allgemeine Geschäftsbedingungen – AUTILLUS & Schweizer Illustratorinnen und Illustratoren» (Version vom 5. Januar 2021), das integrierender Bestandteil dieser AGB ist.

Bei Widersprüchen zwischen diesen AGB und den besonderen Bestimmungen für Illustrationsleistungen gehen letztere vor.


3. Beratung und Schulung

Der Dienstleister erbringt Beratungs- und Schulungsleistungen mit der gebotenen Sorgfalt und nach den anerkannten Regeln seines Fachgebiets.

Diese Leistungen dienen der Vermittlung von Analysen, Empfehlungen, Methoden oder Begleitung auf Grundlage der zum Zeitpunkt der Leistungserbringung verfügbaren Informationen. Sie erfolgen ausschliesslich zu Informationszwecken und garantieren keinen bestimmten Erfolg.

Die Umsetzung der Empfehlungen sowie sämtliche darauf basierenden Entscheidungen liegen in der alleinigen Verantwortung des Kunden.


4. UX-Design

Der Dienstleister erbringt UX-Design-Leistungen mit der gebotenen Sorgfalt und nach den anerkannten Regeln seines Fachgebiets.

Die im Rahmen eines UX-Mandats erstellten Ergebnisse, Empfehlungen und Prototypen dienen der Konzeption und Optimierung digitaler Produkte oder Dienstleistungen. Sie garantieren keinen bestimmten Erfolg hinsichtlich Nutzung, Leistung oder Erreichung geschäftlicher Ziele.

Sofern nichts anderes schriftlich vereinbart wurde, verbleiben die Urheber- und Eigentumsrechte an den UX-Lieferobjekten beim Dienstleister. Der Kunde erhält ein nicht exklusives, nicht übertragbares Nutzungsrecht für interne Zwecke.


5. Vertraulichkeit und Datenschutz

Der Dienstleister bearbeitet Personendaten gemäss der anwendbaren Schweizer Gesetzgebung, insbesondere dem Bundesgesetz über den Datenschutz (DSG).

Alle im Rahmen des Mandats erhaltenen Informationen gelten als vertraulich und werden entsprechend behandelt. Der Dienstleister verpflichtet sich, vertrauliche Informationen, die ihm im Zusammenhang mit der Auftragserfüllung bekannt werden, ohne Zustimmung des Kunden nicht an Dritte weiterzugeben, sofern keine gesetzliche Verpflichtung dazu besteht.

Personendaten werden ausschliesslich zum Zweck der Vertragserfüllung bearbeitet. Eine Weitergabe an Dritte erfolgt nur mit Einwilligung des Kunden oder wenn dies gesetzlich vorgeschrieben ist.

Dem Dienstleister überlassene Dokumente, Dateien und Arbeitsunterlagen werden nach Abschluss des Projekts gelöscht, sofern keine gesetzlichen Aufbewahrungspflichten entgegenstehen.

Wird der Dienstleister mit der Organisation oder Durchführung von Workshops, Interviews, Beobachtungen oder Nutzertests beauftragt, kann die Bearbeitung personenbezogener Daten der Teilnehmenden erforderlich sein (insbesondere Name, E-Mail-Adresse oder Telefonnummer). Der Kunde gewährleistet, dass die erforderlichen Einwilligungen oder gesetzlichen Grundlagen für die Übermittlung und Bearbeitung dieser Daten vorliegen.


6. Geistiges Eigentum

Sofern nicht schriftlich etwas anderes vereinbart wurde, verbleiben sämtliche Urheberrechte und Rechte des geistigen Eigentums an Schulungsunterlagen, Beratungsdokumenten, UX-Lieferobjekten, Methoden, Werkzeugen, Vorlagen, Präsentationen und sonstigen durch den Dienstleister erstellten oder bereitgestellten Inhalten ausschliesslich beim Dienstleister.

Der Kunde erhält ein nicht exklusives, nicht übertragbares Nutzungsrecht für seine internen Zwecke.

Jegliche Vervielfältigung, Verbreitung, Bearbeitung, Weitergabe oder Nutzung durch Dritte ist ohne vorherige schriftliche Zustimmung des Dienstleisters untersagt.

Die Urheberrechte an Illustrationen richten sich nach den in Artikel 2 genannten besonderen Bestimmungen.


7. Haftungsbeschränkung

Die Haftung des Dienstleisters beschränkt sich auf direkte Schäden, die durch grobe Fahrlässigkeit oder vorsätzliches Verhalten verursacht wurden.

Soweit gesetzlich zulässig, ist jede Haftung für indirekte Schäden, entgangenen Gewinn, Betriebsunterbrechungen, Datenverluste, Umsatzverluste oder sonstige Folgeschäden ausgeschlossen.

Der Dienstleister haftet nicht für Folgen, die sich aus der Umsetzung der erteilten Empfehlungen, Beratungen, Schulungen oder bereitgestellten UX-Lieferobjekte ergeben.

Die Gesamthaftung des Dienstleisters, unabhängig vom Rechtsgrund, ist auf den Gesamtbetrag der für das betreffende Mandat in Rechnung gestellten Honorare beschränkt.


8. Honorare, Spesen und Zahlungsbedingungen

Die Honorare werden im Angebot, in der Offerte oder im Vertrag zwischen den Parteien festgelegt.

Alle Preise verstehen sich in Schweizer Franken (CHF). Der Dienstleister ist nicht mehrwertsteuerpflichtig.

Sofern nichts anderes schriftlich vereinbart wurde:

  • wird bei Projektbeginn eine Anzahlung von 30 % des geschätzten Auftragsvolumens in Rechnung gestellt;
  • können Leistungen und Auslagen monatlich fakturiert werden;
  • erfolgt die Schlussabrechnung nach Abschluss des Projekts;
  • sind Rechnungen innerhalb von 30 Tagen netto ab Rechnungsdatum zahlbar;
  • wird kein Skonto gewährt.

Im Zusammenhang mit dem Mandat anfallende Spesen werden zusätzlich zum Honorar verrechnet und, soweit anwendbar, durch Belege nachgewiesen.

Insbesondere gelten folgende Ansätze:

  • Reisen mit öffentlichen Verkehrsmitteln: auf Basis eines SBB-Halbtax-Abonnements, 2. Klasse, ab Neuenburg;
  • Fahrten mit dem Privatfahrzeug: CHF 0.70 pro Kilometer;
  • Hotelübernachtungen: Mittelklassehotels.

Spezielles Material, das für Workshops, Recherchen, Tests oder Prototyping erforderlich ist, wird nach vorgängiger Zustimmung des Kunden beschafft und zusätzlich verrechnet.

Bei Zahlungsverzug können Verzugszinsen gemäss den Bestimmungen des Schweizerischen Obligationenrechts erhoben werden.


9. Kommunikation und Referenzen

Sofern der Kunde nicht schriftlich widerspricht, ist der Dienstleister berechtigt, das Mandat und den Namen des Kunden als Referenz in seinen Kommunikationsmitteln zu nennen, insbesondere in:

  • Portfolio;
  • Website;
  • LinkedIn;
  • Angebots- und Akquisitionsunterlagen;
  • Präsentationen;
  • Newslettern und weiteren Marketingmaterialien.

Der Dienstleister achtet darauf, keine vertraulichen, sensiblen oder strategischen Informationen des Kunden offenzulegen.

Jede öffentliche Kommunikation über ein Projekt wird dem Kunden vorgängig angekündigt; Zeitpunkt und Umfang können gemeinsam abgestimmt werden.


10. Ausschluss der Erfolgsgarantie

Beratungs-, Schulungs- und UX-Design-Leistungen stellen eine Sorgfaltspflicht (Obligation de moyens) und keine Erfolgspflicht (Obligation de résultat) dar.

Der Dienstleister verpflichtet sich zu einer professionellen, kompetenten und sorgfältigen Leistungserbringung. Er garantiert jedoch weder eine Umsatzsteigerung noch eine Verbesserung von Leistungskennzahlen (KPIs) oder die Erreichung bestimmter geschäftlicher, organisatorischer oder strategischer Ziele.


11. Anwendbares Recht und Gerichtsstand

Diese AGB unterstehen ausschliesslich dem schweizerischen Recht.

Für sämtliche Streitigkeiten aus oder im Zusammenhang mit diesen AGB oder den vom Dienstleister erbrachten Leistungen sind ausschliesslich die Gerichte von Neuenburg (NE) zuständig, vorbehaltlich zwingender gesetzlicher Bestimmungen.